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Eine Adhäsiolyse kann Organe retten

Die Adhäsiolyse bezeichnet einen operativen Eingriff, bei dem Verwachsungen im Bauchraum gelöst werden. In einigen Fällen werden vorhandene Verwachsungen von den Betroffenen gar nicht bemerkt. Dennoch ist es möglich, dass sie die Gesundheit der Organe gefährden. Wo sie auftreten und wie sie mittels einer Adhäsiolyse behandelt werden können, haben wir für Sie hier kurz zusammengefasst.

Adhäsionen erfordern eine Adhäsiolyse

Bilden sich im Bauchraum Verwachsungen, sogenannte Adhäsionen, die Beschwerden verursachen, kann das eine Adhäsiolyse notwendig machen. Auch wenn die Betroffenen beschwerdefrei sind, besteht die Gefahr, dass Organe durch das "Zusammenkleben" in ihrer Funktion beeinträchtigt werden. Hier hilft die Diagnose des Arztes, bei der festgestellt wird, ob ein operativer Eingriff erforderlich ist.

Das geht einer Adhäsiolyse voran

In einigen Fällen gestaltet sich die genaue Diagnose bei Verwachsungen als schwierig, gerade wenn das Beschwerdebild des Patienten nicht klar ist. Dem Arzt stehen folgende "Hilfsmittel" zur Verfügung, um zu entscheiden, ob eine Adhäsiolyse unter Umständen nötig ist:

  • Befragung des Patienten nach den Beschwerden und möglichen vorangegangen Erkrankungen oder Eingriffen (Anamnese)
  • Abtasten des Bauches
  • Einsatz von bildgebenden Verfahren, wie Röntgen, Ultraschall oder einer Computertomografie

Oftmals kann jedoch das tatsächliche Ausmaß von Verwachsungen erst bei der eigentlichen Operation festgestellt werden.

Dort können Adhäsionen entstehen

Verwachsungen und Verklebungen zwischen den Organen entstehen in den meisten Fällen im Bauchraum. Häufig sind folgende Organe betroffen:

  • Darm
  • innere Genitalien
  • Bauchfell und Zwerchfell

Das Ziel einer Adhäsiolyse ist es, dass sich die betroffenen Organe wieder frei bewegen können und der Patient beschwerdefrei wird.

Methoden der Adhäsiolyse

Eine Adhäsiolyse kann auf zwei Arten durchgeführt werden. Die Entscheidung darüber, welche Methode zum Einsatz kommt, richtet sich nach der Diagnose bzw. dem Ausmaß der Verwachsung. Die operativen Möglichkeiten sind:

  • minimalinvasiver Eingriff mittels einer Bauchspiegelung (Laparoskopie)
  • konventioneller und offener Eingriff, bei dem der Bauchraum unter Vollnarkose geöffnet wird

Sind die Verwachsungen örtlich gut einzugrenzen, reicht oftmals ein Eingriff per Bauchspiegelung aus. Bei der Adhäsiolyse werden zusammengeklebte Organe mit der Schere oder einem Skalpell voneinander getrennt. Alternativ dazu kann der Chirurg mit Instrumenten arbeiten, die auf elektrischem Strom oder Hitze basieren.

Wann zur Adhäsiolyse?

Die Entscheidung, eine Adhäsiolyse vornehmen zu lassen, sollte gemeinsam mit dem Arzt gut abgewogen werden. Denn: Jede Operation kann weitere Verwachsungen hervorrufen. Studien haben gezeigt, dass in 50 bis 100 Prozent der Fälle ein voroperierter Bauch erneute Verwachsungen bilden kann. Das Pro und Kontra ist daher maßgeblich an der Entscheidung beteiligt. Gründe, die für eine Adhäsiolyse sprechen, sind:

  • starke Beschwerden des Patienten
  • Beeinträchtigung der Organe, wie beispielsweise bei einem Darmverschluss
  • Behinderung anderer nötiger Operationen durch die Verwachsung
  • gesundheitsgefährdende Folgen, wie beispielsweise Unfruchtbarkeit

In der Fides-Klinik werden Sie von unseren gut ausgebildeten und erfahrenen Ärzten ausführlich zu den Möglichkeiten und der Notwendigkeit einer Adhäsiolyse beraten. Dabei stehen Sie als Mensch im Vordergrund, dem wir zu einer guten Gesundheit verhelfen möchten. Kommen Sie einfach zu uns. Unser Team sowie unsere modernen Verfahren werden Sie überzeugen!