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Eine Analthrombose ist ein oft verwechselter Quälgeist

Eine Analthrombose besteht aus einem oder mehreren Knoten im äußeren Analbereich, was betroffenen Patienten arge Schmerzen bereiten kann. Oftmals wird diese Erkrankung jedoch mit Hämorrhoiden verwechselt. Wie Sie eine Analthrombose erkennen und welche Behandlungsmethoden es gibt, haben wir Ihnen hier übersichtlich zusammengefasst.

Das unterscheidet eine Analthrombose von Hämorrhoiden

Aufgrund der häufigen Verwechslung wird eine Analthrombose (Perianalvenenthrombose) auch als "unechte Hämorrhoide" bezeichnet. Dennoch unterscheiden sich beide Krankheitsbilder erkennbar. Die Symptome einer Analthrombose sind folgende:

  • - Bildung eines oder mehrerer bläulich-rötlicher Knoten am Rand des Afters, die mit Haut überzogen sind.
  • - Die Größe der Knoten kann zwischen stecknadel- und pflaumengroß variieren.
  • - Die Schwellungen entstehen innerhalb kurzer Zeit und schmerzen.

Der maßgebliche Unterschied zwischen einer Analthrombose und Hämorrhoiden besteht darin, dass Letztere aus dem Anus heraus entstehen und von Schleimhaut bedeckt sind. Wenn Sie unsicher sind, um welche Erkrankung es sich in Ihrem Fall tatsächlich handelt, suchen Sie am besten einen Arzt auf. Die Diagnose wird durch Betrachten und Betasten gestellt und bringt Ihnen schnell Gewissheit.

Ursachen und Auslöser einer Analthrombose

Die Schwellungen bzw. Knötchen einer Analthrombose entstehen durch ein Blutgerinnsel in den Venen des Afters. Diese "Gefäßverstopfung" führt zu einer Vorwölbung, die von den meisten Patienten als schmerzhaft und unangenehm empfunden wird. Manch Betroffener verspürt nur ein Jucken, Brennen oder ein Spannungsgefühl. Begünstigende Auslöser einer Analthrombose können vielfältiger Natur sein. Einige Beispiele hierfür sind:

  • - Drucksteigerungen im Bauchraum durch Schwangerschaft, Geburt, Sport und chronischen Husten
  • - langes Sitzen auf kalten Flächen oder in feuchtwarmer Umgebung
  • - viel Alkohol, Koffein oder starke Gewürze
  • - vorangegangener und anhaltender Durchfall
  • - Analsexpraktiken oder andere mechanische Eingriffe

Helfende Maßnahmen bei einer Analthrombose

In der Regel sind Analthrombosen harmlos und bilden sich oftmals innerhalb kurzer Zeit von selbst zurück. Um die Beschwerden in der Zwischenzeit etwas zu lindern, gibt es einige hilfreiche Tipps:

  • - Vermeiden Sie eine Reizung der betroffenen Stelle und verzichten Sie auf die Benutzung von Seife und Papier zur Reinigung. Lauwarmes fließendes Wasser ist eher empfehlenswert.
  • - Nehmen Sie möglichst keine Nahrungsmittel zu sich, die zu Verstopfung oder Durchfall führen.
  • - Nutzen Sie Salben, Tabletten oder Zäpfchen, um die Symptome erträglicher zu machen.

Wird eine Analthrombose jedoch akut und ist sie von starken Schmerzen begleitet, sollte sie operativ entfernt werden.

Operation einer Analthrombose

Der operativen Maßnahme, eine Analthrombose zu entfernen, sollte immer eine genaue Diagnose des Arztes vorangehen. Sind andere Erkrankungen wie Abszesse oder bösartige Tumore ausgeschlossen, wird die Analthrombose mit einem kleinen Schnitt geöffnet und das Innere herausgedrückt. In schwerwiegenden Fällen kann der Arzt die Thromben auch als Ganzes chirurgisch entnehmen. Dieser Eingriff wird unter örtlicher Betäubung vorgenommen und führt in den meisten Fällen zu einer raschen Heilung.

Wenn Sie an einer Analthrombose leiden und diese zu einem Quälgeist für Sie wird oder Sie sich nicht sicher sind, um welche Erkrankung es sich handelt: Kommen Sie einfach zu uns. Die Ärzte aus dem Team der modern ausgestatteten Fides-Klinik kümmern sich engagiert und feinfühlig um Sie und Ihre Gesundheit. Vertrauen Sie uns!