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Ein Bauchwandbruch sollte schnell behandelt werden

Auch wenn bei einem Bauchwandbruch die Beschwerden nicht immer schmerzintensiv sind, erfordert ein solcher Befund unter Umständen ein schnelles operatives Eingreifen. Andernfalls können innere Organe erheblich geschädigt werden. Lesen Sie hier, was ein Bauchwandbruch ist, wie er entsteht und welche Folgen er nach sich ziehen kann.

Das ist ein Bauchwandbruch

Ein Bauchwandbruch wird in der Medizin auch als Hernie bezeichnet. Bei einem solchen Bruch stülpen sich Bauchorgane durch eine Schwachstelle (Bruchpforte) der Bauchdecke heraus und bilden einen Bruchsack, der äußerlich oftmals sichtbar ist.

Auslöser und Risiken eines Bauchwandbruchs

Wie bei anderen Hernien kann auch ein Bauchwandbruch durch eine angeborene, vererbte oder erworbene Bindegewebsschwäche entstehen. Durch diese Schwachstelle bzw. Lücke können sich Eingeweide herausdrücken und im schlimmsten Fall werden sie dann von der Blutversorgung abgeklemmt. Eine nicht ausreichende Durchblutung kann zu einem Absterben der Organe führen. Schlaffes, instabiles oder vorgeschädigtes Bauchgewebe begünstigt eine Hernie zunehmend. In Betracht zu ziehende Auslöser eines erworbenen Bauchwandbruchs können sein:

  • vorangegangene Schwangerschaft/-en oder Operationen
  • starker Druck im Bauchraum, wie zum Beispiel durch chronische Verstopfung
  • Mangelernährung
  • schweres Heben oder harte körperliche Arbeit
  • deutliches Übergewicht

Besonders gefährlich wird ein Bauchwandbruch dann, wenn sich durch die Einklemmung ein Darmverschluss ergibt. Die mögliche Folge davon ist, dass der Darm bricht und aus dem Austritt des Darminhalts in die Bauchhöhle eine lebensbedrohliche Bauchfellentzündung resultiert.

Symptome und Diagnose eines Bauchwandbruchs

Wölbt sich im Bauchbereich eine weiche Schwellung hervor, kann das ein Anzeichen für einen vorliegenden Bauchwandbruch sein. Unter Druck, wie beispielsweise beim Husten, tritt die Ausstülpung in der Regel noch weiter heraus. Empfindet der Patient dabei leichte bis mäßige Schmerzen, spricht dies häufig für eine bestehende Einklemmung. Der untersuchende Arzt wird durch das Abtasten der betroffenen Bauchregion und den Hustentest eine Diagnose treffen. Gestützt werden kann die Diagnose durch eine Ultraschalluntersuchung oder eine Bauchspiegelung.

Bauchwandbruch behandeln

Die einzige erfolgversprechende Therapie eines Bauchwandbruchs ist ein operativer Eingriff, der die Bruchpforte verschließt. Wenn bereits Organe eingeklemmt wurden, steht sogar eine Notfall-OP an, die noch schlimmere Folgen verhindern kann. Je nach Befund kann dies über eine Laparoskopie (siehe Bauchspiegelung) oder aber einen offenen Eingriff erfolgen. Die Prognosen des Heilungsverlaufs sind normalerweise gut. Dennoch gibt es einige Belastungsfaktoren, die nach einer durchgeführten Operation zu Komplikationen führen können:

  • zu frühe Belastung der Bauchdecke, zum Beispiel durch körperliche Arbeit
  • intensiver Sport
  • schweres Husten

Diese Einflüsse führen nicht selten zu einem erneuten Aufbrechen des Bauchwandbruchs. Starke Fettleibigkeit begünstigt ein Wiederauftreten ebenfalls. Nach einem operierten Bauchwandbruch dauert es mehrere Monate, bis die Bauchdecke wieder eine gute Stabilität aufweist.

In der Fides-Klinik sind Sie gut aufgehoben, wenn es um Ihre Gesundheit geht. Unsere Ärzte und das gesamte Team kümmern sich gerne in allen Belangen um Sie. Dazu gehört, neben der Diagnose und Behandlung, eine gute und ausführliche Beratung. Probieren Sie es aus. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!