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Abhilfe, wenn Marisken Probleme bereiten

Von manchem Betroffenen werden Marisken als unangenehm und störend empfunden. Bei einigen erschweren sie sogar die Hygiene im Afterbereich. Was Marisken sind, was mit ihnen einhergehen kann und wann es ratsam ist, sie entfernen zu lassen, haben wir hier kurz für Sie zusammengefasst.

Das sind Marisken

Der Begriff "Marisken" (Plural) ist aus dem Französischen entlehnt (le marisque), was übersetzt so viel heißt wie "Feige". Die entfernte Ähnlichkeit der Hautwucherung mit einer Feige führte zu dieser Namensgebung. Marisken (Perianalfalten) sind Hautfalten im Bereich des Afters, die auch als Analkarunkel oder Analläppchen bezeichnet werden. Diese geschwulstartigen Analfalten sind beim Betasten weich und füllen sich bei Pressvorgängen nicht mit Blut. Die Symptomatik von Marisken stellt sich wie folgt dar:

  • Hautfarbene Anhebungen am Aftereingang, die falten- oder knotenartig sind.
  • Das Volumen kann von wenigen Millimetern bis hin zu einigen Zentimetern reichen.
  • Sie können einzeln oder in größerer Zahl auftreten.

Von Analfissuren zu Marisken

Unterschieden werden primäre und sekundäre Marisken. Während sich die primären ohne direkt fassbare Ursache bilden, sind die sekundären in vielen Fällen die Folge von chronischen Analfissuren. In diesem Zusammenhang werden die Marisken als Vorpostenfalten bezeichnet. Analfissuren sind schmerzhafte, strahlenförmige Einrisse der Haut- oder Schleimhaut des Afters. Ursächlich für einen solchen Afterriss können folgende Umstände sein:

  • harter Stuhlgang sowie chronische Verstopfung und Durchfall
  • Elastizitätsverlust der Analhaut durch Entzündungen
  • bestimmte sexuelle Praktiken

Brennen und stechende Schmerzen vor, während und nach dem Stuhlgang sind charakteristisch für Analfissuren. Allerdings sollte der Arzt eine genaue Diagnose stellen, um andere Erkrankungen, wie beispielsweise Hämorrhoiden, auszuschließen. Primäre Marisken sind hingegen in der Regel schmerzfrei, wenn auch unangenehm für den Patienten.

Folgen von Marisken

Betroffene Patienten, die mit Marisken zu kämpfen haben, empfinden diese häufig als störend, gerade wenn die Hautwucherungen ein größeres Ausmaß annehmen. Besonders folgenschwer ist dabei die erschwerte Analhygiene, was zu Juckreiz oder einem Analekzem führen kann.

Therapie von Marisken

Solange vorhandene Marisken keine Beschwerden verursachen, ist eine Behandlung nicht zwingend notwendig. Erst wenn die Hautwucherungen ein größeres Ausmaß annehmen, ist es ratsam, diese entfernen zu lassen. Das Abtragen der Analfalten geschieht in einem kleinen operativen Eingriff, der unter lokaler Betäubung durchgeführt wird. Offene Wunden im Bereich des Afters müssen nicht mit einer Naht verschlossen werden, sondern heilen in den meisten Fällen innerhalb von vier bis sechs Wochen ab. Zwischenzeitlich können Sie die Heilung folgendermaßen unterstützen:

  • Sorgen Sie für einen weichen Stuhlgang.
  • Achten Sie auf eine sorgfältige Analhygiene.
  • Warmes Abbrausen nach dem Stuhlgang und die Verwendung von pH-neutralen Seifen helfen bei der Hygiene.
  • Fragen Sie Ihren Arzt nach speziellen Salben oder einem transdermalen Pflaster.
  • Gehen Sie zur Nachsorge.

Diagnose und Behandlung von Marisken in der Fides-Klinik

Marisken und andere Erkrankungen, die mit dem Intimbereich zusammenhängen, bereiten vielen Patienten Schamgefühle und sie versuchen, den Arztbesuch zu umgehen. Doch das ist ganz unnötig! Suchen Sie einen Arzt Ihres Vertrauens auf, der nichts anderes im Sinn hat, als Ihnen zu helfen. Unsere gut ausgebildeten Ärzte in der Fides-Klinik werden alles tun, um Ihnen Ihre Ängste zu nehmen. Denn schließlich geht es um Ihre Gesundheit. Probieren Sie es aus! Sie können uns jederzeit gerne kontaktieren.