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Reflux ist oftmals der Auslöser für Volkskrankheiten

Leidet ein Patient unter Reflux, kann das verschiedene Erkrankungen nach sich ziehen, die zudem weit verbreitet sind. Eine davon ist das Sodbrennen, das in Deutschland jeden Zweiten von Zeit zu Zeit oder auch häufiger plagt. Was Reflux ist und was er als Auslöser alles anrichten kann, haben wir Ihnen hier kurz und übersichtlich zusammengestellt.

Das ist Reflux

Der Begriff Reflux stammt vom lateinischen "refluxus" und bedeutet so viel wie "Rückfluss". In der Medizin bezeichnet der Begriff abnorme Vorgänge, wo Rückflüsse von einem Hohlorgan in das andere stattfinden. Ein typisches Beispiel für Reflux ist, wenn Magensäure in die Speiseröhre eintritt. Normalerweise verhindert der Verschlussmechanismus zwischen dem Magen und der Speiseröhre den Rückfluss von Speisen oder Flüssigkeiten. Wenn dieser nicht mehr richtig funktioniert, wird von einem medizinischen Reflux gesprochen.

Hier kann Reflux stattfinden

Das bekannteste Beispiel für einen Reflux ist das eben genannte "Zurückfließen" vom Magen in die Speiseröhre. Andere Möglichkeiten sind:

  • Rückfluss vom Magen über die Speiseröhre hinaus in Nase, Nasennebenhöhlen, Mittelohr, Bronchien, Kehlkopf und die oberen Atemwege
  • Rückfluss des Blutes vom Herzen in die Halsvene
  • Rückfluss von Harn über die Harnblase und den Harnleiter in die Niere

Reflux und seine Auswirkungen

Findet ein Reflux chronisch statt, also über einen längeren Zeitraum hinweg, können Schleimhäute und Organe in Mitleidenschaft gezogen werden und sich entzünden. Wie vielen Menschen vom Sodbrennen her bekannt ist, äußert sich das unter Umständen in diesen Symptomen:

  • Schmerzen und Druckgefühl in der Brust
  • Brennen in der Speiseröhre
  • saures oder bitteres Aufstoßen

Husten und Asthma sind ebenfalls schon im Zusammenhang mit Reflux beobachtet worden. Ein gelegentliches Sodbrennen muss nicht gleich gesundheitsgefährdend sein. Doch werden die empfindlichen Schleimhäute längere Zeit durch "Rückflüsse" beeinträchtigt, kann dies im schlimmsten Fall zu Krebserkrankungen führen. Bei andauernden Symptomen oder Beschwerden sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um sicherzugehen, dass es nicht krankhaft oder chronisch wird.

Behandlung von Reflux

In vielen Fällen helfen Medikamente, die den Reflux hemmen. Beim Magen-Speiseröhren-Rückfluss verringern die eingenommenen Substanzen die Produktion von Magensäure. Dadurch kann weniger saurer Mageninhalt in die sensible Speiseröhre gelangen und dort Schaden anrichten. Helfen die Medikamente nicht mehr, die über einen längeren Zeitraum eingenommen werden müssen, besteht die Möglichkeit einer Operation. Dem sollte jedoch eine genaue Diagnose vorangehen. Eine Magenspiegelung oder eine laparoskopische Untersuchung bringt Klarheit. Zum Glück entwickelt die Medizin sich stetig weiter, was zur Folge hat, dass immer bessere Behandlungsmethoden zur Verfügung stehen. Die Ärzte in unserer modern ausgestatteten Fides-Klinik beraten Sie sehr gerne zum Thema Reflux und zu den Therapiemöglichkeiten und stellen Ihnen eine eingehende Diagnose.

Warten Sie nicht, bis es ganz schlimm ist und Ihre Beschwerden schon ein unerträgliches Stadium erreicht haben. Rufen Sie uns an oder kommen Sie vorbei. Das gesamte Team ist mit vollem Engagement für Sie und Ihre Gesundheit da!