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Sodbrennen gehört zu den Volksleiden und ist ernst zu nehmen

Das durch Reflux hervorgerufene Sodbrennen ist stark verbreitet und gehört mittlerweile zu den Volksleiden. Falsche Ernährungsgewohnheiten begünstigen das Auftreten des unangenehmen und quälenden Brennens. Was Sodbrennen ist, wie es entsteht und was Sie dagegen tun können, lesen Sie hier.

Das ist Sodbrennen

Sodbrennen entsteht durch den "Rückfluss" von Magensäure in die Speiseröhre und ist das Leitsymptom der Refluxerkrankung. Das Wort "Sod" stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet so viel wie Sieden oder Wallen. Die Betroffenen verspüren ein aufsteigendes und schmerzhaftes Brennen im Brustbereich, was sich oftmals noch weiter ausbreitet. Weitere Beschwerden sind saures oder bitteres Aufstoßen und ein Druckgefühl hinter dem Brustbein. Verantwortlich dafür ist ein undichter Verschlussmechanismus zwischen dem Magen und der Speiseröhre, der dann Magensäure oder einen Rückfluss aus dem Zwölffingerdarm aufsteigen lässt.

Ursachen von Sodbrennen und Betroffene

Die stark saure Magensäure greift beim Rückfluss die Schleimhaut der ca. 25 cm langen Speiseröhre an und führt bei vielen Patienten zu dem bekannten Sodbrennen. Die Magenwand besitzt eine Schicht, die sie vor einem Säurenangriff schützt - die sensible Speiseröhre hingegen nicht. Doch durch was kann die Magenschließmuskulatur undicht werden und Sodbrennen entstehen? Die körperlichen Ursachen können sein:

  • Durch die Magensäure haben sich Lockerungen der Zellverbindungen ergeben, die in der Folge durchlässig werden.
  • Angeborene Missbildung des Verschlussmechanismus.
  • Schwächung der Magenschließmuskulatur durch eine gesteigerte Darmaktivität.

Weiterhin können bestimmte Lebensmittel und Getränke das Auftreten von Sodbrennen begünstigen. Dazu gehören:

  • fett- und säurehaltige Speisen
  • scharf gewürztes Essen
  • Kaffee, Alkohol und Nikotin
  • blähende Nahrungsmittel und Getränke

Auch eine Veränderung des Hormonhaushalts beeinflusst das korrekte "Arbeiten" des Verschlussmechanismus, weswegen viele schwangere Frauen oder ältere Menschen von Sodbrennen betroffen sind. Weitere Faktoren, die den brennenden Rückfluss verstärken oder hervorrufen, können sein:

  • Übergewicht drückt gegen den Schließmuskel.
  • Stress vermehrt die Produktion von Magensäure.
  • Bestimmte Medikamente reizen den Magen.
  • Ein Zwerchfellbruch verschiebt einen Teil des Magens.

Auswirkungen von Sodbrennen und Abhilfe

Nicht jedes Sodbrennen muss gleich gefährlich werden. Hält dieses Symptom jedoch über einen längeren Zeitraum hin an, sollten Sie sich durch eine Untersuchung beim Arzt Klarheit verschaffen. Denn: Sodbrennen kann auch ein Alarmzeichen für eine organische Erkrankung sein, wie etwa ein Geschwür oder chronische Gastritis. Zudem ist eine dauerhafte Schädigung der Speiseröhrenschleimhaut durch den aggressiven Magensaft ungesund. In der Folge können sich Entzündungen oder Krebs bilden. Steigt die Magensäure bis in den Rachenraum, ist sogar eine Schädigung der Zahnsubstanz nicht auszuschließen. Abhilfe bei Sodbrennen schaffen:

  • ein erhöhtes Kopfteil beim Schlafen
  • kleinere Mahlzeiten
  • die Einnahme von säurehemmenden Medikamenten
  • das Vermeiden der oben genannten Faktoren

Bessert sich Ihr Befinden jedoch in absehbarer Zeit nicht, sollten Sie in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Das Team der Fides-Klinik ist gerne für Sie da, um Ihnen eine genaue Diagnose zu erstellen und Sie von Ihrem Sodbrennen zu befreien. Wir arbeiten mit modernen Methoden, wie beispielsweise der Laparoskopie, die Ihnen eine schonende Behandlung bietet. Damit sind operative Eingriffe mit minimaler Belastung für den Patienten möglich. Kontaktieren Sie uns. Wir freuen uns darauf, Ihnen weiterzuhelfen!