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Ein Weichteiltumor kann eine hoffnungsvolle Prognose haben

Betroffene Patienten sind zumeist schockiert, wenn der Arzt einen Weichteiltumor diagnostiziert. Viele verbinden das Thema Krebs mit den schlimmsten Schreckensvorstellungen. Doch das muss nicht sein, denn ein Weichteiltumor kann auch gutartig sein. Nachfolgend haben wir kurz für Sie zusammengefasst, was Krebs ist, wann er gefährlich wird und welche Behandlungsmöglichkeiten es bei einer Erkrankung gibt.

So entsteht ein Weichteiltumor

Bei einem Weichteiltumor wird umgangssprachlich von Krebs gesprochen, sofern er bösartiger Natur ist. Der Begriff Tumor stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie Wucherung oder Geschwulst. Bei seiner Entstehung vermehren sich körpereigene Zellen und bewirken eine Zunahme des Gewebevolumens. Eine solche Geschwulst kann in einem Organ oder in einem Gewebebereich wachsen.

Diagnose und Arten eines Weichteiltumors

Bei der Diagnose eines Weichteiltumors wird der Arzt zunächst feststellen, ob die vorliegende Geschwulst gut- oder bösartig ist:

  • Gutartige (benigne) Gewächse dringen nicht in benachbartes Gewebe ein und produzieren keine Tochtergeschwülste (Metastasen).
  • Bösartige (maligne) Tumore wachsen unkontrolliert, verbreiten sich in gesundem Gewebe und bilden dort Metastasen.

Die Einordnung eines Weichteiltumors hat große Bedeutung für die weitere Behandlung. Dennoch müssen selbst bösartige Geschwülste nicht zwingend eine düstere Prognose nach sich ziehen. Die Medizin entwickelt sich stetig weiter, sodass heute vielen Patienten mit einem bösartigen Weichteiltumor geholfen werden kann. Maßgeblich hierfür sind folgende Aspekte:

  • Stadium der Erkrankung
  • Art, Größe und Ort des Tumors
  • allgemeiner Gesundheitszustand des Patienten

Je früher ein Weichteiltumor entdeckt wird, desto höher sind die Heilungschancen. Deswegen empfehlen wir allen Patienten, regelmäßig zur Krebsvorsorge zu gehen.

Das macht einen malignen Weichteiltumor so gefährlich

Eine gutartige (benigne) Geschwulst ist in der Regel gut abgegrenzt und kann oftmals durch einen operativen Eingriff restlos beseitigt werden. Schwieriger ist dies bei einem bösartigen (malignen) Weichteiltumor. Vom Krebs befallene Zellen teilen sich wesentlich schneller als gesunde Körperzellen. Diese Wucherung kann zur Folge haben, dass gesundes Gewebe immer weiter verdrängt wird. Wenn sich dabei die entarteten Zellen über die Blutbahnen oder das Lymphsystem verbreiten, können andere Körperbereiche ebenfalls infiziert werden. In solch einem Fall wird von Metastasenbildung gesprochen. Je mehr sich Krebswucherungen ausbreiten, desto mehr Organe werden zerstört und der Gesamtorganismus erheblich beeinträchtigt. Krebs ist daher besonders gefährlich, wenn:

  • die entarteten Zellen sehr schnell wachsen.
  • er zur Bildung von Metastasen neigt.
  • er sich an einer ungünstigen Stelle befindet.

Bei einem bösartigen Weichteiltumor beeinflusst die Früherkennung daher noch stärker die Heilungschancen.

Operationsmethoden bei einem Weichteiltumor

Die Entscheidung darüber, ob ein bösartiger Weichteiltumor operabel ist, richtet sich nach dem individuellen Befund des Patienten. Die Heilungschancen werden dabei genau abgewogen. Ein solcher Eingriff erfolgt üblicherweise als konventionelle Operation, also nicht als Laparoskopie. Der Grund hierfür ist, dass bei einer offenen Operation weiträumiger gearbeitet werden kann und damit die Sicherheit für den Patienten erhöht wird. Das Ziel eines operativen Eingriffs ist, entartetes Tumorgewebe im besten Fall komplett zu entfernen (kurative Therapie). Haben sich noch keine Metastasen gebildet, stehen die Chancen hierfür meist sehr gut. Unterstützend kann eine Strahlen- oder Chemotherapie zur Heilung eingesetzt werden.

Leider ist die Erkrankung an einem bösartigen Weichteiltumor die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Trotz des Fortschritts in der Medizin nehmen Krebserkrankungen zu, was laut Expertenmeinung mit der heutzutage erhöhten Lebenserwartung zu tun hat. Deswegen raten wir Ihnen: Gehen Sie zur Krebsvorsorge! Wenden Sie sich vertrauensvoll an die Ärzte der Fides-Klinik. Wir tun alles, um mit modernen Methoden zu Ihrer Gesundheit beizutragen.